Veranstalter:
Kulturforum Altrip
Künstlerischer Leiter:
Theo Ofer
Die Organisation des Symposiums lag in meinen Händen. Das
Bürgerhaus Alta Ripa
wurde in ein großes
Atelier
verwandelt, Staffeleien und Bildwände zauberten aus einem einfachen Raum eine Werkstatt. Bis zum Nachmittag wurde gearbeitet, ab 17:00 Uhr waren Besucher willkommen. Mehrere Rahmenveranstaltungen wurden angeboten.
Teilnehmer:
Erich Bettag, Egon Denu, Inge-Bärbel Drexel, Sieglinde Enders,
Sigrid Harmgart
, Alexey Koselnikov, Ricarda Oehl, Peter Schüttler, Angelika Kandler-Seegy, Toni Stangl, Sigrid Vogt-Ladner, Cony Welcker
Angelika Kandler-Seegy hielt zur Finisage, die von den Künstlern gestaltet wurde, eine wunderbare Rede: Sie sagte unter anderem: Eine Woche „wie im Paradies“, hier beim Kulturforum Altrip im Alta Ripa.
Es gab alles, was Künstler glücklich macht. Ich zähle nur einiges auf, denn es war sehr viel: Der Raum mit den Arbeitsplätzen und der Galerie, die großzügige Atmosphäre, welche Geborgenheit, Harmonie und Freiheit bietet. Voraussetzung waren geschaffen für das „Besondere“.
Es gab Musik, 3 Konzerte, die besser und unterschiedlicher nicht sein konnte und es gab Musik durch den ganzen Tag durch Theo, Peter, Alexej und Egon mit seiner Posaune. Es gab so viel gutes Essen. Dabei und in den Arbeitspausen gab es fruchtbare Gespräche zwischen den Künstlern, eine Besonderheit eines Symposiums, die sich im Leben nur selten ergibt. Es gab Gespräche zwischen Künstlern und Kunstbetrachtern.
Das Alta Ripa ist eine wunderbare Begegnungsstätte.
Kunst ist Begegnungsstätte!
Existenziell ist für die Arbeit der Malerinnen und Maler die Farbe. Jeder brachte die eigenen mit: farbige Tuschen, Gouache, Aquarell, Dispersion, bienenwachsgebundene und duftende Ölfarben. Farben, die unser Künstlerherz erfüllen. Wir alle lernten Farben, besonders im Malunterricht, nur an das Ding gebunden kennen. Obwohl schon Goethe, der große Denker und Dichter, der sich 10 Jahre lang mit Farbenlehre beschäftigte, erkannte, dass Farben selbstständige Aussagen haben, Temperatur vermitteln, eigenständig sind, unschuldig und schön und doch wie Kinder, Kinder des Lichtes, nennt sie Goethe, die formbar sind, verwandlungsfähig, unschuldig und schön.